MANGO UNTERZEICHNET SEINE ERSTE AN NACHHALTIGKEITSKRITERIEN GEBUNDENE FINANZIERUNG

Die Kreditkosten werden gesenkt, wenn bis 2025 ein 100%iger Einsatz von nachhaltiger Baumwolle, recyceltem Polyester und Zellulosefasern aus

kontrollierter Herkunft sowie eine 10%ige Reduzierung der Scope 1- und Scope 2-CO2-Emissionen erreicht wird

 

Nachdem das Unternehmen das Jahr 2021 mit der solidesten Finanzstruktur des letzten Jahrzehnts abgeschlossen hat, hat es zugestimmt, die Laufzeit seines wichtigsten Konsortialkredits bis 2028 zu verlängern und die Verfügbarkeit neuer revolvierender Kreditlinien zu erhöhen

 

Darüber hinaus hat der Konzern bereits die gesamte, zu Beginn der Pandemie beim Instituto de Crédito Oficial (ICO) beantragte Kreditlinie in Höhe von 240 Millionen Euro zurückgezahlt

BARCELONA, 19. APRIL 2022– Mango, einer der führenden europäischen Modekonzerne, bekräftigt sein Engagement für Nachhaltigkeit, indem es seine Schulden refinanziert und sie zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens an ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) bindet.

 

Mit dieser Operation gelingt es Mango, das 2021 mit dem höchsten Gewinn seit fast einem Jahrzehnt und einer völlig gesunden Finanzstruktur abgeschlossen hat, den Zahlungsplan für seine finanziellen Verpflichtungen zu verlängern, den Preis seiner Schulden zu verbessern, die Verfügbarkeit von revolvierenden Betriebskapitallinien zu verdoppeln und Nachhaltigkeitskriterien einzuführen, einen der Entwicklungsvektoren der Modeindustrie.

 

Bei der Transaktion war CaixaBank federführend in der Rolle des Koordinators, der beauftragten Bank und des Nachhaltigkeitsbeauftragten und gehörte neben BBVA und Banco de Sabadell zu den drei Bookrunnern. Die an der Operation beteiligten Banken waren: Banco Santander, Erste Bank, Deutsche Bank, Ibercaja und Unicaja. Die Anwaltskanzlei Broseta fungierte bei dieser Operation als Rechtsberater.

Mango hat sich mit seinem Bankenpool darauf geeinigt, die Fälligkeit seines wichtigsten Konsortialkredits mit einem ausstehenden Saldo von 236 Millionen Euro bis 2028 zu verlängern (zuvor waren die Fälligkeitstermine 2022 und 2023).

 

Die heute Morgen unterzeichnete Transaktion umfasst die Aufnahme eines neuen Konsortialkredits in Höhe von insgesamt 200 Millionen Euro, von denen 150 Millionen Euro bis 2027 linear getilgt werden sollen. Die übrigen 50 Millionen Euro entsprechen einer Finanzierungsfazilität, die bis 2023 für die Investitionen des Unternehmens genutzt werden kann und bei Inanspruchnahme mit einer einmaligen endfälligen Tilgung im Jahr 2028 zurückgezahlt wird.

 

Darüber hinaus hat das Unternehmen mit den Banken vereinbart, dass die Verfügbarkeit von Finanzierungslinien durch zwei revolvierende Kreditfazilitäten mit einem Gesamtbetrag von 200 Millionen verdoppelt werden kann, falls das Unternehmen dies für angemessen hält.

 

Margarita Salvans, Chief Financial Officer von Mango, erklärte: „Dies ist eine historische Transaktion für unser Unternehmen. Wir haben nicht nur zum ersten Mal die Kosten der Verschuldung an Nachhaltigkeitsindikatoren gekoppelt, sondern es ist uns auch gelungen, den Fälligkeitsplan zu verlängern, die Kosten zu verbessern und gleichzeitig unsere Finanzierungskapazität zu verdoppeln“.

 

Mango ist es gelungen, die durchschnittlichen Kosten des Kredits zu senken, indem der Darlehenspreis unter anderem von der Erreichung nachhaltiger Ziele abhängig gemacht wurde. Die Marge wurde also an die Unternehmensziele der Verwendung nachhaltiger Fasern und der Reduzierung der CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) gebunden.

 

Konkret geht es darum, bis 2025 100 % nachhaltige Baumwolle, recyceltes Polyester und Zellulosefasern aus kontrollierter Herkunft zu verwenden und die CO2-Emissionen um mehr als 10 % zu reduzieren (Scope 1 und 2). Diese Ziele wurden in einer von Anthesis Lavola erstellten Second Party Opinion validiert. CaixaBank hat Mango während des gesamten Prozesses beraten.

 

Begleichung der ausstehenden Darlehen

 

Mango, das an seiner Finanzpolitik und seinem Schuldenabbauziel festhält, hat Ende 2021 einen der 2015 gesetzten Meilensteine erreicht: die Reduzierung der Nettoverschuldung auf Null.

 

Das Unternehmen schloss das vergangene Jahr mit der stabilsten Finanzstruktur der letzten zehn Jahre und einer Nettoverschuldung von acht Millionen Euro ab. Damit hat es sein Ziel erreicht und konnte seine Schulden im Vergleich zu 2020 um mehr als 165 Millionen Euro reduzieren. Diese Situation war in der Bilanz von Mango seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr vorgekommen.

 

Zusätzlich zur Refinanzierung der Schulden hat Mango die zu Beginn der Pandemie beim Instituto de Crédito Oficial (ICO) beantragte Kreditlinie beglichen. Der im Frühjahr 2020 beantragte Gesamtbetrag belief sich auf 240 Millionen Euro, die das Unternehmen nie in Anspruch nahm, sondern aus vorsorglichen Gründen in seiner Bilanz behielt.

 

Im Dezember letzten Jahres hat Mango bereits die ersten 120 Millionen der Kreditlinie an das ICO zurückgezahlt und heute hat es die restlichen 120 Millionen der Kreditlinie getilgt.

 

 

 

 

Mango, einer der führenden europäischen Modekonzerne, ist ein globales Unternehmen, bei dem Design und Kreativität im Mittelpunkt seines Modells stehen und dessen Strategie auf ständiger Innovation, dem Streben nach Nachhaltigkeit und einem kompletten Ökosystem von Kanälen und Partnern beruht. Das 1984 in Barcelona gegründete Unternehmen schloss das Geschäftsjahr 2021 mit einem Umsatz von 2,234 Mrd. Euro ab, wobei der Online-Kanal einen Anteil von 42 % einnimmt und das Unternehmen in mehr als 110 Märkten vertreten ist. Weitere Informationen unter www.mango.com

 

 

 

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