MANGO STÄRKT SEINE LIQUIDITÄT MIT ZWEI NEUEN KREDITEN IN HÖHE VON INSGESAMT 240 MILLIONEN EURO ÜBER DREI JAHRE

Die neue Finanzierung ist mit den wichtigsten Finanzinstitutionen des Landes vereinbart worden

Der Konzern hat auch eine bilaterale Darlehenvereinbarung mit Crédite Agricole
über 40 Millionen Euro unterzeichnet

Mango hat seine Finanzierungskapazität erweitert, um die Liquidität des Unternehmens bis 2023 und insbesondere in den kommenden Monaten mit dem Ziel zu sichern, den wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie mit den größten Garantien zu begegnen. Das Unternehmen hat einen neuen Finanzierungsvertrag über einen Betrag von 200 Millionen Euro mit einer Laufzeit von drei Jahren unterzeichnet. An diesem außerordentlichen Kredit, der vom spanischen Offiziellen Kreditinstitut Instituto de Crédito Oficial (ICO) unterstützt wird, sind sechs Finanzinstitute beteiligt. Die beteiligten Banken sind: Banco Santander, BBVA, CaixaBank, Banco Sabadell, Ibercaja und Bankia.

Die von Mango unterzeichnete Finanzierung ist der erste Konsortialkredit, der mit der Garantie des ICO beantragt und genehmigt wurde, was den bestehenden Konsens über die gute Entwicklung des Unternehmens erkennen lässt. „Mit dieser Vereinbarung garantiert Mango eine stabile langfristige Finanzierung ohne zusätzliche Garantien, wodurch wir unser Liquiditätspolster vergrößern und einen größeren Spielraum haben, um mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf unser Geschäft umzugehen“, sagt Toni Ruiz, CEO von Mango.

Zusätzlich zu dieser neuen Finanzierung hat Mango ein dreijähriges bilaterales Darlehen in Höhe von 40 Millionen Euro bei der französischen Bank Crédit Agricole unterzeichnet, das ebenfalls vom ICO garantiert wird.

In den letzten drei Jahren hat Mango seine Nettofinanzverschuldung von 617 Millionen Euro auf 184 Millionen Euro reduziert und damit den niedrigsten Wert in den letzten zehn Jahren erreicht. Im vergangenen Jahr betrug der Rückgang 131 Millionen EUR. „Dank des großen Schuldenabbaus, den wir in den letzten Jahren vorgenommen haben, sind wir in einer viel stärkeren Position, um die aktuelle Situation zu bewältigen“, versichert Ruiz.

Vorbereitung der Wiedereröffnung und des Online-Verkaufs

Die Geschäftstätigkeit von Mango hat in der COVID-19-Krise mit dem Beginn der Wiedereröffnung seiner europäischen Filialflotte einen Wendepunkt erreicht. Gegenwärtig sind mehr als 600 von insgesamt 2.188 Verkaufspunkte geöffnet.

Mango hat den Online-Verkauf, der im vergangenen Jahr 24 % des Gesamtumsatzes von Mango ausgemacht hat, während dieses Zeitraums aktiv betrieben, da der Vertrieb nicht beeinflusst wurde und die Lieferungen fortgesetzt werden konnten. In diesen schwierigen Zeiten hat sich Mango auf seine Kunden konzentriert und den Zustell- und Retourenservice an die aktuelle Situation angepasst, indem beispielsweise die Rückgabefrist verlängert und die Abholung von Sendungen im Shop ab dem Zeitpunkt der Wiedereröffnung ermöglicht wurden.