MANGO ERZIELT 41 MILLIONEN EURO BRUTTOGEWINN NACH EINEM HISTORISCHEN UMSATZREKORD VON 2,374 MILLIARDEN EURO

Der Umsatz ist um 141 Millionen (6,3 %) gegenüber 2018 gestiegen und damit der höchste in der Geschichte des Unternehmens.

Das EBITDA ist um 43,7 % von 135 Millionen auf 194 Millionen gestiegen.

Das dritte Jahr in Folge konnte Mango seine Nettoverschuldung senken, welche sich nun auf 184 Millionen Euro beläuft.

Die Online-Verkäufe sind um 26,7 % auf 564 Millionen Euro angestiegen und machen nun 23,7 % des Gesamtumsatzes der Unternehmensgruppe aus.

 Die jährlichen Investitionen beliefen sich auf 58 Millionen Euro, von denen ein Großteil zur Beschleunigung der digitalen Transformation des Unternehmens eingesetzt wurde.

Mango beschleunigt seinen Nachhaltigkeitsplan durch Unterzeichnung des Fashion Pact und Beitritt zur Sustainable Apparel Coalition.

Mehr als 3 Millionen aktive Kunden im neuen Treue-Club seit seiner Einführung in Spanien und Frankreich.

Barcelona, 12. März 2020 – Die MANGO/MNG Holding hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Umsatz von 2,374 Milliarden Euro abgeschlossen, dem höchsten Wert in der Geschichte des Unternehmens. Die Einnahmen sind um 141 Millionen gestiegen, ein Anstieg um 6,3 % gegenüber den 2,233 Milliarden im Jahr 2018 und 47 Millionen mehr als im Jahr 2015, dem Jahr des bisherigen Umsatzrekords.

Diese Umsatzsteigerung ging mit einer deutlichen Verbesserung der Rentabilität einher. Das EBITDA von Mango ist um 43,7 % von 135 auf 194 Millionen Euro gestiegen und hat damit in den letzten drei Jahren ein kumuliertes Wachstum von fast 120 Millionen Euro erreicht. Das Unternehmen hat einen Bruttogewinn von 41 Millionen erzielt.

In den Worten des Geschäftsführers von Mango, Toni Ruiz: „2019 war ein außerordentlich zufriedenstellendes Jahr, in dem wir den höchsten Umsatz in unserer Geschichte und die größte Gewinnsteigerung in einem Jahr erreicht haben. Diese hervorragenden Zahlen sind das Ergebnis der Anstrengungen und der harten Arbeit aller Mitarbeiter von Mango und ermöglichen uns den weiteren Aufbau des Unternehmens, das wir in Zukunft sein möchten.“

Gleichzeitig konnte Mango seine Bankschulden weiter verringern. In nur zwei Jahren konnte das Unternehmen seine Nettoverschuldung von 415 Millionen auf 184 Millionen senken. Konkret wurden im vergangenen Jahr 131 Millionen Euro an Schulden abgebaut. „Unsere finanzielle Situation ist die beste seit vielen Jahren. Heute sind wir in der Lage, alle unsere Schulden mit den in einem Jahr erwirtschafteten Mitteln zurückzuzahlen. Unser Ziel ist es, sie weiter zu reduzieren, ohne dabei jedoch auf Projekte zu verzichten, die unsere Rentabilität steigern.“ erklärt Ruiz.

Was die Verteilung des Umsatzes nach geographischen Regionen angeht, ist der internationale Anteil bei 77 % des Gesamtumsatzes geblieben und der führende spanische Absatzmarkt bei 23 %. Nach Geschäftsbereichen entfielen 18 % des Umsatzes auf Man, Kids und Violeta. Besonders bemerkenswert war die Entwicklung der Herrenkollektion, die im Jahr 2019 um mehr als 20 % gewachsen ist und einen Umsatz von über 200 Millionen Euro erzielt hat.

Die Online-Verkäufe steigen um 26,7 % und der Umsatz in Ladengeschäften wächst

Die Online-Verkäufe sind um 26,7 % auf 564 Millionen Euro gestiegen, was einer Steigerung um 119 Millionen entspricht und über dem für das Jahr gesetzten Ziel liegt. Die Online-Verkäufe hatten damit einen relativen Anteil von 23,7 % am Gesamtumsatz des Unternehmens. Auch mit Blick auf die nächsten Geschäftsjahre ist Mango zuversichtlich, ein Wachstum von über 20 % erreichen zu können.

Zur schnelleren und effizienteren Abwicklung der Online-Verkäufe verfügt die Unternehmensgruppe derzeit über zehn Logistiklager weltweit. Darüber hinaus wird das Projekt zur Erweiterung des neuen Logistikzentrums in Lliçà (Barcelona) parallel zum Wachstum des E-Commerce vorangetrieben, wie im vergangenen November angekündigt.

Im Jahr 2019 erhielt die Website von Mango mehr als 600 Millionen Besuche, davon etwa 80 % über mobile Geräte. Das Unternehmen hat weiter in die Verbesserung der Navigation und Benutzerfreundlichkeit auf allen Plattformen (Desktop, Apps und Mobilgeräte) investiert. Auch bei der Verbesserung und Rentabilisierung des digitalen Marketings durch Personalisierung des Surf- und Kauferlebnisses wurden dank der Integration der mehr als 20 Millionen im CRM verfügbaren Kundendaten erhebliche Fortschritte erzielt. Dadurch wurde die Relevanz bei der Kommunikation mit den Kunden gesteigert und gleichzeitig eine höhere Effizienz der Investitionen erreicht.

Die Verkäufe in den Ladengeschäften von Mango haben sich 2019 ebenfalls hervorragend entwickelt, wobei der vergleichbare Umsatz um 5,5 % gestiegen ist, was angesichts der Marktentwicklung eine sehr positive Zahl ist. Der konsolidierte Like-for-Like-Umsatz im Laden- und Online-Verkauf ist in den wichtigsten Märkten des Unternehmens zweistellig gewachsen.

Im Laufe des Jahres 2019 hat Mango seinen Bestand an Ladengeschäften weiter umstrukturiert, um ihn an die neuen Erfordernisse anzupassen, wobei die Verkaufsfläche jedoch sehr stabil geblieben ist. In absoluten Zahlen hat das Unternehmen das Geschäftsjahr mit 2.188 Ladengeschäften (5 mehr als im Vorjahr) und einer Verkaufsfläche von 803.000 m2 (1 % weniger als 2018) abgeschlossen.

Ein starkes Engagement für Nachhaltigkeit

Mango verstärkt sein Engagement für nachhaltigere Mode, eines der strategischen Ziele des Unternehmens. Seit 2019 ist das Unternehmen Mitglied von Fashion Pact, einem weltweiten Zusammenschluss von mehr als 300 Unternehmen und Marken mit dem Ziel, die ökologische Nachhaltigkeit in der Textil- und Modebranche zu fördern. Vor wenigen Wochen gab Mango zudem seinen Beitritt zur Sustainable Apparel Coalition bekannt, einer führende Organisation des Textilsektors, die sich für gute Praktiken in der Lieferkette und die Messung der Umweltauswirkungen einsetzt.

Gleichzeitig hat Mango weitere neue Nachhaltigkeitsinitiativen auf den Weg gebracht, wie z. B. die Steigerung des Anteils nachhaltiger Fasern in seinen Kollektionen, damit bis zum Jahr 2025 die verwendete Baumwolle zu 100 % nachhaltigen Ursprungs ist.

Multikanalstrategie und Treueprogramm

Mango richtet seine Strategie weiterhin am Kunden aus. Aus diesem Grund hat das Unternehmen seine Investitionen in die Entwicklung von Multikanalprojekten verstärkt, um den Kunden das beste Einkaufserlebnis zu garantieren, unabhängig davon, über welchen Kanal die Interaktion mit der Marke erfolgt.

Ein Schlüsselelement für ein besseres Verständnis der Kundenbedürfnisse ist das im April und Mai letzten Jahres in Spanien und Frankreich eingeführte Treueprogramm Mango likes you. Die bisher erzielten Ergebnisse übertreffen die ursprünglichen Ziele bei weitem. In beiden Ländern zusammen wurden bereits mehr als 3 Millionen Kunden in das Treueprogramm aufgenommen. Das im Rahmen des Programms gewonnene Wissen wird von den Abteilungen des Unternehmens geteilt, was eine bessere Kundenorientierung aller Teams ermöglicht und gleichzeitig dazu beiträgt, Initiativen nach ihrem Einfluss auf das Kundenerlebnis zu priorisieren.

Darüber hinaus wurde der Service Click-and-Collect (bei dem der Warenbestand des Geschäfts genutzt wird) erweitert. Er wird in der ersten Hälfte des Jahres 2020 in mehr als 500 Geschäften verfügbar sein. Mit diesem Service lassen sich Online-Einkäufe viel schneller und nachhaltiger liefern, da der Warenversand zwischen dem Online-Shop und dem vom Kunden ausgewählten Abholgeschäft vermieden wird.

Im Jahr 2019 hat Mango auch das RFID-Projekt weiter vorangetrieben. Bei einem Pilotversuch in einigen spanischen Geschäften wurden die gesetzten Ziele voll und ganz erfüllt. Aus diesem Grund wird das Unternehmen das Projekt in den nächsten 3 Jahren in der gesamten Modekette implementieren. Die RFID-Technologie verbessert die Überwachung und Rückverfolgbarkeit der Bestände. Die Implementierung dieses Systems wird die Optimierung von Multikanal-Services und -Initiativen sowie die Beschleunigung der Entscheidungsfindung des Unternehmens auf der Grundlage von Echtzeitdaten ermöglichen.

Konsolidierung des Teams und digitale Transformation

Die guten Ergebnisse von Mango und seine kürzliche Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden konsolidieren die Position von Toni Ruiz als obersten Manager des Unternehmens und Leiter des zehnköpfigen Lenkungsausschusses. Dieses Leitungsgremium ist dafür verantwortlich, die digitale Transformation des Unternehmens weiter voranzutreiben. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen einen großen Teil der 58 Millionen Euro, die es investiert hat, für dieses Ziel bereitgestellt.

Ein Schlüsselelement in diesem Transformationsprozess ist das Drehkreuz von Mango im Distrikt 22@ in Barcelona, dessen Belegschaft im letzten Jahr von 20 auf 50 Personen aufgestockt wurde. In diesem Zentrum arbeiten Ingenieure mit technologischen Profilen an der Umsetzung einiger der wichtigsten Projekte des Online-Geschäfts, der Kundenabteilung und der Multikanal-Strategie.