MANGO erzielt 2016 einen Umsatz von 2,26 Milliarden und erreicht einen EBITDA in Höhe von 77 Mio.

  • Die Modekette konsolidiert ihr neues Retail-Konzept und betreibt bereits 191 Megastores, von denen 24 im Jahr 2016 eröffnet wurden.
  • Das Unternehmen eröffnete im vergangenen Jahr neue Franchise-Flächen von mehr als 57.000 m2.
  • Der Online-Umsatz steigt um 25,6 % auf 294 Mio. Euro, was 13 % des Gesamtumsatzes darstellt.
  • Der Filial-Park zum Ende des Geschäftsjahrs beläuft sich auf 2.217 Verkaufspunkte mit einer Gesamtfläche von 798.000 m2.
  • Gute Entwicklung der Linien MAN, KIDS und VIOLETA, die bereits 17,6 % des Umsatzes ausmachen.
  • Das Ergebnis erlitt Einbußen von 61 Mio. Euro aufgrund der ungünstigen Auswirkungen des Wechselkursesund der Einführung eines Plans für die Unternehmenstransformation: Investition in die neue Ladenkette, Stärkung des
    Fast-Fashion-Modells und Inbetriebnahme des neuen Logistikzentrums in Lliçà d’Amunt.
  • Das Unternehmen beabsichtigt, 2017 auf den Gewinnkurs zurückzufinden und einen EBITDA von mehr als 150 Mio. Euro zu erzielen, nachdem im letzten Quartal von 2016 verbesserte Umsätze verzeichnet werden konnten.
  • Zum Rechnungsabschluss im Juni 2017konnte eineSteigerungdes EBITDA von mehr als 30 Mio. Euro im Vergleich zum gleichen Zeitraumim Vorjahr erzielt werden: ein Plus, das über den Zielvorgaben liegt, die Anfang des Geschäftsjahres festgelegt wurden.

 

Barcelona, den. 11.08.2017 – MANGO MNG Holding hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem erwirtschafteten Umsatz in Höhe von 2,26 Mrd. Euro abgeschlossen. 79% des von MANGO erzielten Umsatzes entfällt auf den ausländischen Markt und die restlichen 21% auf das Inland. Das Geschäftsjahr hat sich sehr unterschiedlich entwickelt: Während das erste Halbjahr vom Marktabschwung gekennzeichnet war, zeichnete sich im zweiten Halbjahr bereits eine beträchtliche Besserung ab. Dieser Trend hat sich bis in die ersten Monate des Geschäftsjahres 2017 bestätigt. Bei den Geschäftslinien sticht vor allem die Entwicklung vonMan, Kids und Violeta hervor, die 17,6 % des Umsatzes erwirtschaftet haben (im Vorjahr waren es 14,7 %).

Der EBITDA der MANGO MNG Holding beläuft sich auf 77 Mio. Euro im Vergleich zu den 170 Mio. aus dem vorhergehenden Jahr. Diese Zahl wurde von den im ersten Halbjahr 2016 erzielten Umsatzzahlen beeinträchtigt, die unterhalb der Erwartungen lagen, sowie ebenfalls durch die Umsetzung eines ehrgeizigeren Fast-Fashion-Modells, welches anfänglich zu kleineren Margen führte, und durch das ungünstige Wechselkursverhalten der wichtigsten Divisen: die Aufwertung des Dollars und den Währungsverfall der türkischen Lira und des russischen Rubel. Das Unternehmen hat gleichzeitig einen starken Investitionsrhythmus bewiesen, indem sie den Umwandlungsplan für ihre Filialen weiter ausgebaut und die Inbetriebnahme seines neuen internationalen Logistikzentrums Lliçà d’Amunt (Barcelona) finanziert hat. Diese Faktoren haben zu Einbußen in Höhe von 61 Mio. geführt.

Seit September 2016 hat sich die Geschäftsentwicklung grundlegend verändert und es konnte eine Umsatzsteigerung verzeichnet werden,die darauf schließen lässt, dass das Jahr 2017 wieder Gewinne bringen wird.

Nach Rechnungsabschluss im Juni 2017 hat MANGO das Ergebnis um mehr als 45 Mio. Euro im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr verbessern können, ein Plus, das die Zielvorgaben überschreitet, die zu Beginn des Geschäftsjahres festgelegt wurden. Diese wichtige Verbesserung ist grundsätzlich auf die folgenden Faktoren zurückzuführen: Konsolidierung des neuen Shopformats (Megastore) und Optimierung von Lagerbeständen, die im Zusammenhang mit der Fast-Fashion-Strategiestehen und dafür sorgen, dass die Firma besser und schneller auf Marktanforderungen reagieren kann.

Laut des stellvertretenden Vorstandsvorsitzende von MANGO Daniel López: „2016 haben wir den Transformationsprozess des Geschäftsmodells unseres Unternehmens vertieft, was zu einem Rückgang unseres EBITDA und damit auch zu einer Aufopferung unseres Gewinns in diesem Jahr geführt hat. Die ersten Resultate dieser Entscheidung zeichnen sich schon seit September 2016 ab und stimmen uns für 2017 optimistisch“. In den letzten zwölf Monaten hat MANGO ebenfalls Fortschritte in der Professionalisierung seiner Geschäftsleitungsstruktur erzielt, indem der geschäftsführende Vorstand um zwei neue Direktoren in den Bereichen Retail, Produkte, Kunden und Technologie erweitert wurde. „Wir verfügen über die geeigneten Personen, damit MANGO weiterhin zur Gruppe der größten multinationalen Unternehmen im Modesektor gehört“, gibt López bekannt.

 

Der Erfolg von Mango.com

Die Umsatzzahlen im Online-Bereich erhöhten weiterhin ihr relatives Gewicht bezogen auf die ganze Gruppe. Aus diesem Grund stiegen 2016 die Umsatzzahlen in diesem Kanal um 25,6 % verglichen zu 2015 und kletterten auf 294 Mio. Euro an, so dass sie bereits 13 % des Gesamtumsatzes der Gruppe einnehmen. Dies stellt einen Wachstum von 60 Mio. im Vergleich zum Vorjahr dar, in dem der Online-Umsatz 10,7 % des Gesamtumsatzes ausmachte. Laut MANGO soll der E-Commerce-Kanal im Jahre 2020 20 % des Gesamtumsatzes einnehmen.

MANGO verkauft über ihre Online-Plattformen in insgesamt 83 Ländern auf den fünf Kontinenten und bietet ein Kauferlebnis, das komplett in die Geschäfte integriert ist. Einer der Wachstumsschlüssel für das Online-Geschäft war die Weichenstellung für eine optimierte Benutzerfreundlichkeit der Online-Plattform, insbesondere der mobilen Version, die im Laufe des Jahres 2016 einen beträchtlichen Qualitätssprung durch eine aktualisierte App, ein einfacheres Bezahlsystem mit einer Ein-Klick-Bestellung oder das neue Design des Navigationsmenüs, um nur einige Optimierungen zu nennen, erfahren hat. Parallel hierzu wird weiterhin auf die Exzellenz bei den Operationen und den Serviceleistungen der Online-Plattform mit noch kürzeren Lieferzeiten, weiteren Rückgabeoptionen und die Einbeziehung neuer Zahlungsmethoden auf Märkten wie Deutschland, China oder die Türkei gebaut.

2016 hat das E-Commerce-Portal der Gruppe insgesamt 397 Mio. Besucher (54 Mio. mehr als im Vorjahr mit einer Steigerung von 15,7 %) und 150 Mio. einzelne Nutzer (Plus von 12,5 %) verzeichnet. Am Jahresende erfolgte mehr als 60 % des Internetverkehres über mobile Geräte. 

 

Konsolidierung des neuen Retail-Modells und Wachstum im Franchise-System

MANGO hat einen Konsolidierungsprozess seines neuen Retail-Models durchgeführt, der sich auf der Neueröffnung von Megastores parallel zur Schließung von kleinen Filialen begründet. MANGO betrieb Ende des                                        Geschäftsjahres 2016 191 Megastores, von denen 24 im vergangenen Jahr eröffnet wurden. Die Durchschnittsfläche der eröffneten Megastores beträgt 1.100 m2.

Die Gruppe schließt das Jahr mit 2.217 Verkaufspunkten ab, nachdem sie beschlossen hat, den Vertrag mit JC Penney in den USA nicht zu erneuern. MANGO unterhielt ca. 440 kleine Verkaufsflächen zusammen mit dem US-amerikanischen Einzelhandelsunternehmen.

Seit November ist MANGO mit der Eröffnung eines Megastores in Suriname in 110 Ländern mit einen Gesamtverkaufsfläche von 798.000 m2 vertreten. Im Jahr 2016 wurden neue kommerzielle Flächen von 57.000 m2 im Franchise-System eröffnet. Ende 2016 zählte die Firma insgesamt 1.167 Franchise-Shops auf der ganzen Welt, was soviel wie 52 % aller Verkaufspunkte des internationalen Modeunternehmens ausmacht. Im Laufe des Geschäftsjahres 2017 ist geplant, dass die Gruppe ihren Wachstumspfad mit diesem Modell hält und 66.000 m2 neue Franchiseflächen eröffnet.